AWOLs Aetherion Max und Aetherion Pro sind Ultrakurzdistanzprojektoren für ein festes Großbild-Setup nahe vor der Leinwand. Für PS5 ist dabei nicht allein die Modellstufe entscheidend. Bildausgabe, Leinwand, Möbel und Ton müssen zusammenpassen. Der folgende Vergleich ordnet die am 10. Oktober 2026 geprüften Herstellerunterlagen ein; er ist kein eigener Praxistest.
Die deutsche Herstellerseite führt beide Modelle im Angebot. Daraus leiten wir keinen unabhängig geprüften Lagerbestand ab. Preise, Rabattpakete und Liefertermine übernehmen wir nicht, weil für diese technische Entscheidung zunächst die passende Konfiguration feststehen muss.
Max und Pro: welche Unterschiede sind belegt?
Die Tabelle lässt sich bei Bedarf seitlich scrollen.
| Eigenschaft laut Hersteller | Aetherion Pro | Aetherion Max |
|---|---|---|
| Angegebene Helligkeit | 2.600 ISO-Lumen | 3.300 ISO-Lumen |
| Projektionsklasse | Ultrakurzdistanz | Ultrakurzdistanz |
| Genanntes Projektionsverhältnis | 0,2:1 | 0,2:1 |
| Vom Support genannte 4K-Ausgabe | 4K mit 60 Hz | 4K mit 60 Hz |
| Weitere genannte Ausgabemodi | 1080p mit 120/240 Hz | 1080p mit 120/240 Hz |
Belege: deutscher Aetherion-Vergleich und AWOL-Support zu Ausgabeformaten. Die Helligkeitswerte sind Herstellerangaben, keine Messung im selben Gaming-Modus auf derselben Leinwand.
Der Max ist nach diesen Angaben der Kandidat mit höherer Lichtreserve. Ob sie in deinem Raum den Mehrbedarf rechtfertigt, muss eine Vorführung unter passenden Bedingungen zeigen. Die gemeinsame Modusliste belegt keinen schnelleren PS5-Betrieb der teureren Stufe.
Die wichtigste Gaming-Grenze: 4K/60 Hz ist nicht 4K/120 Hz
Der AWOL-Support formuliert die 4K-Ausgabe ausdrücklich mit 60 Hz. Höhere Frequenzen werden für 1080p genannt. Wer einen Projektor speziell für tatsächliche 4K/120 Hz-Projektion sucht, findet dafür in diesen Aetherion-Unterlagen keinen Beleg. Ein allgemeiner HDMI-Hinweis oder eine schnelle Reaktionswerbung hebt diese Grenze nicht auf.
Die Latenz-FAQ nennt für beide Modelle 2 ms bei 4K/60 Hz, 4 ms bei 1080p/120 Hz und 1 ms bei 1080p/240 Hz. Messposition und vollständige Testkette werden in dieser kurzen Quelle nicht beschrieben. Diese Herstellerzahlen bilden daher keine von uns überprüfte Rangliste gegenüber anderen Marken. AWOL-Latenzangaben
Frage bei deinem konkreten Gaming-Bedarf außerdem nach der gemeinsamen Nutzung von HDR, VRR und den notwendigen Ausrichtungsfunktionen. Eine Liste einzelner Features reicht nicht, um jede Kombination zu bestätigen. Wie du solche Angaben liest, zeigen 4K und 120 Hz sowie Input Lag.
Eine passende Leinwand auswählen
AWOL beschreibt seine Cinematic-Rahmenleinwand als Lentikular-ALR-Fläche für UST-Projektoren. Die geprüfte internationale Produktseite zeigt unter anderem 120-, 132- und 150-Zoll-Varianten. Sie enthält bei 150 Zoll einen Hinweis auf einen Falz. Das ist ein guter Anlass, Größe und Generation genau zu prüfen, statt Eigenschaften zwischen Varianten zu übertragen. AWOL-Cinematic-Produktseite
Diese internationale Seite dient hier als technischer Materialbeleg. Sie bestätigt weder eine bestimmte deutsche Paketnummer noch denselben Lieferumfang im europäischen Angebot. Vor einer Bestellung solltest du die tatsächliche Leinwandartikelnummer, Maße, Montageart und Besonderheiten des deutschen Pakets schriftlich abgleichen.
Auch eine Leinwand einer anderen Marke kann infrage kommen, wenn ihre Freigabe zur Aufstellung passt. Elite Screens unterscheidet beispielsweise UST-Tischmaterialien von anderen Projektionsarten. Materialfreigaben Der gemeinsame Markenname von Projektor und Leinwand ersetzt diese Prüfung ebenso wenig wie das allgemeine Kürzel ALR.
Max mit einfacherer Fläche oder Pro mit passender Fläche?
Ein Paket lässt sich erst sinnvoll bewerten, wenn die gesamte Aufstellung feststeht. Ein höherer Projektorwert und eine ungeeignete Oberfläche bilden kein gutes System. Für eine kontrollierbare Beleuchtung kann deshalb ein sorgfältig geplanter Pro-Aufbau sinnvoller sein als ein unpassend montierter Max. Das ist eine redaktionelle Planungsabwägung, keine gemessene Bildqualitätsbehauptung.
Prüfe drei Punkte mit derselben Szene: dunkle Details, Gleichmäßigkeit vom Hauptplatz und Wirkung von den Randplätzen. Bei einer Materialprobe halte Einbaurichtung und Lichtquellen konstant. Wenn vor allem ein Seitenfenster stört, reicht ein Versprechen über Deckenlichtunterdrückung nicht aus. Der Ratgeber ALR und CLR erklärt diese Richtungseffekte.
Lowboard und Bildhöhe vor dem Paketpreis prüfen
Lege zuerst die sichtbare Diagonale fest. Übertrage dann die Maßzeichnung des exakten Modells auf dein Möbel. Identifiziere, ob ein Abstand ab Gehäuse, Objektiv oder Leinwandfläche gemessen wird. Ergänze die komplette Gerätetiefe, Leinwandversatz, Kabel und die vorgeschriebenen Freiräume.
Die Höhe ist ebenso entscheidend: Lowboard und vertikaler Bildversatz bestimmen die Unterkante, die Bildhöhe anschließend die Oberkante. Eine große Leinwand kann bei zu hohem Möbel unangenehm weit oben enden. Die Soundbar benötigt zusätzlich einen Platz außerhalb des Lichtwegs. Unser UST-Maßblatt enthält ein vollständig als hypothetisch gekennzeichnetes Rechenbeispiel.
Für wen ist welche Prüfung sinnvoll?
Prüfe den Pro, wenn dein Raum gut kontrollierbar ist und du zuerst ein stimmiges Gesamtsystem aufbauen möchtest. Prüfe den Max, wenn du zusätzliche angegebene Lichtreserve für deine geplante Fläche benötigst und ihren Nutzen im passenden Bildmodus beurteilen kannst. Setze beide nicht als gesicherte 4K/120 Hz-Lösung voraus.
Offen bleiben ohne eigene Geräteprüfung unter anderem tatsächliche Latenz unter dokumentierter Messung, Bildschärfe über die gesamte Fläche, Lüfterverhalten, Speckle und Alltag der automatischen Ausrichtung. Diese Punkte werden nicht durch eine spätere Leihgeräteanfrage vorweggenommen.
Für normale Projektion bietet der XGIMI-HORIZON-Vergleich eine andere Geräteklasse. Die UST-Systemberatung und Beamer und Leinwand helfen bei der vollständigen Planung.